Pressespiegel

Drei Fragen an WSV-Rückkehrer André Wiwerink

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Wuppertal. Die Überraschung ist perfekt: André Wiwerink kehrt zum WSV zurück. Der Innenverteidiger bestritt von 2005 bis 2008 94 Regionalliga-Partien für den WSV, hätte gerne länger am Zoo gespielt, musste aber den Verein verlassen. am Mittwoch unterschrieb der Innenverteidiger einen Drei-Jahresvertrag (plus Option auf eine vierte Saison) beim Regionalligisten. „Wiwe“ spielte in der vergangenen Saison bei den Sportfreunden Lotte, verpasste aber den Aufstieg in die 3. Liga.

Herr Wiwerink, was hat Sie bewogen zurückzukehren und ein für WSV-Verhältnisse ungewöhnlich langes Vertragsverhältnis einzugehen?

André Wiwerink: Das Gesamtpaket hat gestimmt. Ich habe Planungssicherheit für meine Familie und sehe eine gute sportliche Perspektive. Der WSV ist ein schlafender Riese. Seit dem Pokalspiel gegen die Bayern (im Januar 2008, Anm. d. Red.) weiß ich, was hier möglich ist.

Bietet Ihnen der WSV auch eine Perspektive nach der Fußball-Laufbahn?

Wiwerink: Ja, so ist es. Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit Präsident Friedhelm Runge und kann nach der aktiven Zeit bei Emka arbeiten. In welcher Funktion, werden die nächsten Wochen zeigen. Ich möchte aber noch lange Fußball spielen und fühle mich topfit. Es gibt keine Wehwehchen, in den letzten Jahren haben mich nur Gelbe Karten gestoppt, keine Verletzungen. Man muss auf seinen Körper hören und ihn pflegen. Außerdem verpflegt mich meine Frau sehr gut.

Wie kam der Kontakt mit dem WSV zustande?

Wiwerink: Ich habe natürlich darauf gehofft, mit Lotte den Sprung in die 3. Liga zu schaffen. Aber kein Vorwurf an den WSV, der hat gegen Dortmund alles gegeben. Über Pfingsten haben wir dann ein paar Sachen durchgesprochen und sind uns einig geworden. Trainer Hans-Günter Bruns kenne ich noch aus Zeiten bei Adler Osterfeld. Der Kontakt ist nie abgerissen. Der WSV wird in der kommenden Saison eine schlagfertige Truppe auf den Weg bringen, das haben die letzten Spiele der Rückrunde gezeigt. Den Weg will ich mitgehen. Das Wort „Aufstieg“ ist tabu, aber wir wollen oben mitspielen.

tb






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