| Zuschauerkapazität: |
23.067
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| Sitzplätze Tribüne: |
5.000
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| Fassungsvermögen der neuen Stehtribünen: |
je 4.800
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Stadionhistorie

Das von dem Hoch- und Tiefbau-Ingenieur Friedrich Roth fertig gestellte Stadion am Zoo im Wuppertaler Zooviertel wurde im Oktober 1924 unter großem Andrang - es kamen ca. 30.000 Gäste - eingeweiht. Es war seinerzeit eines der größten und modernsten Stadien Westdeutschlands. Dies lag insbesondere an der imposanten Radrennbahn, die zwischen der Aschenbahn und den Zuschauerrängen in das Stadion integriert war.
Danach folgten glorreiche Zeiten. Die extrem schnelle Betonbahn, man sprach von der schnellsten Radrennbahn Europas - vielleicht auch auf der ganzen Welt, gestattete Steherrennen, die mit enormem Tempo gefahren wurden. Etliche Weltrekorde im Steherrennen wurde auf der Bahn erzielt. Die Steherrennen wurden dort bis zum Jahre 1954 ausgetragen. In den 70er Jahren wurde die Radrennbahn jedoch teilweise abgetragen, um zusätzliche Zuschauerränge zu ermöglichen. Später lockten auch Leichtathletikveranstaltungen, insbesondere der Länderkampf, die Massen. Polizeifeste sowie eine Außenwette der Sendung „Wetten, dass..?“ sorgten ebenso für Besucherandrang.

Aber letztendlich war es der Fußball, der das Stadion bekannt machte. Seit 1954 kann der Wuppertaler SV die Spielstätte als Austragungsort sein eigen nennen. 35.000 Zuschauer und mehr waren in der damaligen 1. Bundesliga keine Seltenheit. Neben FC Bayern München, FC Schalke 04, VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach gastierten auch Vereine wie SpVgg Erkenschwick, SV Rhenania 05 Würselen, Westfalia Herne und VfL Witten 07, die genauso wie der WSV in der damals höchsten Klasse, der Oberliga West spielten.
Am 20. März 1938 spielte hier die Deutsche Fußballnationalmannschaft vor 20.000 Zuschauern gegen Luxemburg (Ergebnis 2:1).
Der offizielle Zuschauerrekord steht bei 38.000 Zuschauern (Wuppertaler SV gegen. Bayern München 1974). Inoffiziell wird von einigen Veranstaltungen mit bis zu 50.000 Zuschauern gesprochen. Außerdem sollen bei einem Pokalspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln selbst auf der Aschenbahn noch Bänke aufgestellt worden sein, um Zuschauer unterzubringen.
Die erste Renovierung (1991 bis 1993)
Anfang der 1990er Jahre wurde die alte (einsturzgefährdete) Haupttribüne durch einen aufwändigen Neubau (28 Millionen DM) ersetzt. Ein Großteil der Kosten verschlang hierbei die Erhaltung und Restaurierung der denkmalgeschützten Schildwand der alten Haupttribüne. Bedingt durch die Auflagen der Oberen Denkmalbehörde ist es auf der Tribüne immer recht zugig und an den Randbereichen bei Regen auch nicht unbedingt trocken. Neben der Schildwand des Berliner Olympiastadions gibt es nur noch diese.
Sportlich wird das Stadion fast ausschließlich vom Wuppertaler SV zu den Heimspielen in der 3.Liga genutzt. Zu einem Freundschaftsspiel gegen Bayern München füllte sich das Stadion im Januar 2004 mit 25.300 Zuschauern und war somit ausverkauft.
Die zweite Modernisierung (2005 bis 2008)
Die Radrennbahn und die Stehränge hinter den Toren gehören nun der Vergangenheit an. An deren Stelle wurden direkt hinter den Toren (auf der ehemaligen Aschenbahn) Stehtribünen für jeweils 4.800 Stehplätze geschaffen. Die erste Tribüne wurde Mitte Februar 2008 fertig gestellt und beim Heimspiel des Wuppertaler SV gegen Rot Weiss Ahlen (0:4 (0:1)) eingeweiht. Die Gästetribüne wurde Mitte Juni 2008 im Testspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln (1:1 (1:1)) eingeweiht.

Geplante Umbaumaßnahmen
Der weitere Umbau sollen so konzipiert werden, dass sowohl eine Überdachung als auch eine Erweiterung und eine Umwandlung in Sitzplätze möglich ist. In einer weiteren Bauphase ist geplant, durch die Errichtung einer gleichartigen Tribüne für die Gegengerade einen "Lückenschluss" zu erreichen und somit die Umwandlung in ein reines Fußballstadion abzuschließen.
Durch den Einbau der neuen Tribünen in den bisherigen Innenraum des Stadions - nach Vorbild des Zentralstadion Leipzig - wird die Außenansicht des Stadions am Zoo weitgehend erhalten bleiben.
Auch nicht zu vergessen ist die altehrwürdige Stadiongaststätte, welche saniert wurde. Hierin befinden sich zurzeit das Sportfachgeschäft Mau und das Sport- und Bäderamt Wuppertal.















